Mai–Fest am Vorabend zum 1. Mai

100 Jahre Revolutionen: Frieden – Freiheit - Gleichheit - Brot

 

Revolutionen sind Lokomotiven der Geschichte, stellte schon Karl Marx fest. Tatsächlich sind Revolutionen der Ausdruck für den Willen der Menschen, ihre Lebenssituation grundlegend zu verändern.

 Vor 170 Jahren ging eine revolutionäre Welle durch Europa und erfasste auch Deutschland.

Die unvollendete und letztendlich gescheiterte Revolution von 1848 war der erste Versuch, einen demokratisch verfassten, einheitlichen deutschen Nationalstaat zu schaffen.

 Mit der Oktoberrevolution 1917 gaben die russischen Arbeiter das Signal zur Beendigung des ersten Weltkriegs. Die Oktoberrevolution sollte eine Revolution für den Frieden sein, die Macht- und Eigentumsverhältnisse drastisch verändern, Fabriken und Boden in die Hand des Volkes geben.

 Die Arbeiter in Deutschland machten das Morden noch ein Jahr länger mit und fegten mit der Novemberrevolution 1918 das Kaiserreich hinweg. Auch diese Revolution blieb unvollendet. Weiterführende, von sozialistischen Ideen geleitete Ziele der Revolutionäre scheiterten im Januar 1919 am Widerstand der SPD-Führung unter Friedrich Ebert.

 Heute ist die Existenz der Menschheit durch die Eskalation stattfindender Kriege und neuer Konflikte ernsthaft bedroht.

Die Novemberrevolution war auch Ausdruck des Kampfes gegen Hunger und für soziale Leistungen und Rechte. Diese elementaren Menschenrechte sind heute längst auch für große Teile der Menschheit und auch für größer werdende Teile der Bevölkerung Deutschlands akut bedroht.

Das hat eine große gesellschaftliche Sprengkraft. Die Fluchtproblematik, der anwachsende Nationalismus und Chauvinismus führen uns ständig vor Augen, wie schnell und sprunghaft gravierende Probleme dieser Welt eskalieren können mit möglichen weitreichenden Folgen für die Menschheit.

 Der alles zerstörende Raubtier-Kapitalismus darf nicht das Ende der Geschichte sein. Notwendiger denn je muss über Alternativen nachgedacht werden. Dazu ist es hilfreich einen kritischen Blick auf die gescheiterten Revolutionen und ihren Hoffnungen und Utopien zu werfen. Die Naturfreunde wollen mit dieser und folgenden Veranstaltungen einen Beitrag zu diesem Diskussionsprozess leisten.


Der Eintritt ist frei - Spenden sind erwünscht!

Mai - Fest Konzert - A5 - Schenkenkeller.pdf

Informationen: