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NaturFreunde Bad König - Politik, Kultur und sinnvolle Freizeitgestaltung

Das sind die NaturFreunde Bad König:

Wer gerne politisch diskutiert, ohne staatstragend zu sein; wer gerne mal gesellig ist; wer auch mal Spaß an Kanutour, Radausflug, Städtereise oder Wanderung hat, ist bei uns gut aufgehoben. Wer am Singen und demokratischen Liedgut Spaß hat, kommt zu unserer Singgruppe.

Die Mischung macht's! Bewegung, Information, Diskussion aus Politik, Geschichte und Gesellschaft mit der Traditionslinie der sozialistischen Kulturbewegung im Hintergrund.
Ideen für Aktivitäten und Diskussionsthemen finden bei uns immer Platz.

Wem Themen auf dem Herzen brennen, der bringe sich bei uns ein.
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A k t u e l l e s

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Regelmäßiger Singtreff der NaturFreunde

Das Liederbuch der NaturFreunde im Odenwald wird immer dicker und vielfältiger. Wir singen Lieder aus dem reichhaltigen Schatz der internationalen Arbeiter, - Friedens und Freiheitsbewegungen. Dazu kommen noch viele Odenwälder Volkslieder und seit unserer Griechenland-Veranstaltung auch viele Lieder von Mikis Theodorakis.

Wir wollen mit unseren Singabenden diese alten Lieder in Erinnerung rufen und somit auch am Leben erhalten. Dabei geht es uns nicht um den Schöngesang, sondern vielmehr um die Inhalte, die uns oft zu spannenden Diskussionen während und nach dem Singen anregen.

Einmal im Monat treffen wir uns um 18 Uhr öffentlich in der Löwenhofreite in Michelstadt oder im AWO Jugendtreff der Stadt Bad König (Alte Schule) in Bad König. Wir treffen uns, um zusammen zu singen aber auch um anschließend mit gutem Essen, einem guten Tropfen Wein und anregenden Diskussionen einen schönen Samstagabend zu verbringen.

Jede und Jeder kann singen und ist herzlich eingeladen mitzumachen.

Begleitet werden wir seit Anfang an von Detlef Leisterer.

Gerne können die Sängerinnen und Sänger auch etwas zum Häppchen-Büffet beitragen.

Die Termine und Orte bitte dem Veranstaltungskalender entnehmen.


Offene Treffs der NaturFreunde

Mittwochs im Bistro „Die alte Scheune“ in Bad König

Viele Themen bewegen NaturFreundinnen und NaturFreunde. Ob Umwelt, Frieden, Flüchtlinge, Gerechtigkeit.

Beim gemütlichen Zusammentreffen in der „Alten Scheune“ können all diese Themen diskutiert werden. Kurzvorträge oder Filme dienen oft als Diskussionsgrundlage.

Jede und Jeder ist dazu eingeladen Themen einzubringen und mit uns zu diskutieren.

Wer will kann dort auch gut schlemmen. Leckere Flammkuchen sind die Spezialitäten in der „Alten Scheune“.

Beginn ab 19 Uhr – „Programm“ um 19:30 Uhr.

Die Termine bitte dem Veranstaltungskalender entnehmen.


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Internationaler Aktionstag am

15. März 2019

Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future? And what is the point of learning facts when the most important facts clearly means nothing to our society? – Greta Thunberg, eine 16-jährige Klima-Aktivistin im Streik.

Wir sind eine Bewegung von jungen Menschen, die aus eigenem Interesse heraus die Aktion Fridays For Future in Deutschland umsetzen und verbreiten. Dabei sind wir keineswegs an Parteien oder andere Organisationen gebunden. Der Klimawandel ist keine Situation, die vielleicht in vielen Jahren erst ernst werden könnte, sondern betrifft uns alle, weltweit, bereits seit einiger Zeit und ist schon lange eine reale Bedrohung für die Erde und für die Menschheit. Die Treibhausgas-Emissionen steigen bereits lange Zeit und dennoch werden Kohle, Öl und Gas abgebaut. Doch unsere Politiker*innen unternehmen nichts, um diese Klimakrise abzuwenden. Dies sind Gründe, weshalb wir freitags weder in die Schule, noch in die Uni gehen! Nicht nur unsere Zukunft, sondern auch die Zukunft unserer Kinder und unserer Enkelkinder steht auf dem Spiel, da in der Klimapolitik nichts gemacht wird! Denn was nie beachtet wird ist: Klimapolitik bezieht sich nicht nur auf die Konzerne, die durch Kohleabbau die CO²-Emissionen fördern, sondern besonders auf die Menschen, die unter der Erderwärmung, die durch den Klimawandel geschaffen wird, leiden müssen und keine klare, sichere Zukunft mehr haben! Klimapolitik ist soziale Politik! Vorbild für unsere Aktion ist die Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin bestreikt seit Monaten freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich ihr Tausende Schüler*innen angeschlossen und demonstrieren unter dem Motto Fridays for Future vor den Parlamenten, statt in die Schule zu gehen.

Wir setzen uns für echten Klimaschutz ein und wollen für unsere Zukunft und für die der folgenden Generationen kämpfen. Wir fordern von der deutschen Regierung mehr Klimaschutz und den Kohleausstieg – und zwar nicht erst in zehn Jahren! Auch, wenn wir dafür Unterrichtsstunden verpassen: Das ist uns die existenzielle Frage der Klimakrise mehr als wert. Denn der Klimawandel wartet nicht auf unseren Schulabschluss! Und wieso sollten wir für die Zukunft lernen, wenn unsere Zukunft bedroht ist und noch unklar ist, inwiefern es eine Zukunft geben wird? Unser Streik richtet sich nicht gegen Schulen, Universitäten oder gegen Lehrer*innen, sondern gegen die fehlenden, politischen und sozialen Maßnahmen! Fridays For Future ist nicht mehr eine kleine Aktion von ein paar hundert Schülern: Weltweit demonstrieren Schüler*innen und dazu gehören bereits über 155 Ortsgruppen in Deutschland! Gemeinsam mit jungen Menschen überall auf der Welt fordern wir: Handelt endlich – damit wir eine Zukunft haben!



Die NaturFreunde Schleswig-Holstein haben eine neue 40-seitige Broschüre mit dem Titel

„Beiträge zur Reduktion des

Pestizideinsatzes“

herausgegeben. Die Broschüre informiert verständlich über Pestizide und deren teils dramatische Auswirkungen auf Mensch und Natur und zeigt gute Beispiele und Wege, wie der Pestizideinsatz reduziert werden kann.

In der Broschüre erläutern viele Experten aus Vereinen und Verbänden, Institutionen, Kommunen und der Landesregierung ihre guten Gründe und Beispiele für eine Reduktion der Anwendung chemisch-synthetischer Pflanzenbehandlungsmittel in Landwirtschaft, Kommunen und Privatgärten. Mit Beiträgen vertreten sind unter anderem die Christian-Albrechts-Universität, der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft, die Verbraucherzentrale, das Landwirtschaftsministerium, De Immen, der NABU und das Pestizidaktionsnetzwerk PAN Germany.

Seit Jahrzehnten gibt es einen unverändert hohen Pestizideinsatz vor allem in der Landwirtschaft, aber auch immer noch in Privatgärten und im Gartenbau. „Der alarmierende Rückgang der Insekten zeigt, dass wir den Pestizideinsatz sofort drastisch reduzieren müssen,“ so Dieter Neumann, Landesvorsitzender der NaturFreunde Schleswig-Holstein: „Auch der Gesetzgeber fordert dies mit seinem Nationalen Aktionsplan zur Reduktion des Pestizideinsatzes (NAP). Jetzt sind die Bundesländer in der Pflicht, dies umzusetzen.“

Die gesellschaftliche Akzeptanz für den Einsatz von Agrarchemikalien zur Lebensmittelproduktion schwinde laut Neumann deutlich. Die NaturFreunde stünden für Felder und öffentliche Flächen möglichst ohne Gifteinsatz. Vor allem gehörten Pestizide aber nicht in die Hände von Privatanwendern, so Neumann. „Mit unserer Broschüre wollen wir allgemeinverständlich über Pestizide informieren und gute Beispiele und Wege zeigen, wie der Pestizideinsatz reduziert werden kann.“

Die Broschüre ist kostenfrei und wird gegen Erstattung der Versandkosten von der Landesgeschäftsstelle der NaturFreunde Schleswig-Holstein verschickt.

Gegen Versandkostenersatz bestellen bei:
NaturFreunde Schleswig-Holstein
Geschäftsstelle Kiel
Lorentzendamm 16
24103 Kiel
(0431) 98 28 29 95
naturfreunde@naturfreunde-sh.de


UnbenanntPNGDie Green 10, eine Koalition der größten europäischen Umweltorganisationen - darunter auch die NaturFreunde - haben ihre Forderungen zur nächsten Europawahl in einem Wahlmanifest veröffentlicht. Denn im Mai 2019 werden die Bürger*innen der EU auch über eine grüneres, gesünderes und gerechteres Europa abstimmen können. Das englischsprachige MANIFESTO fordert vier politische Prioritäten - als oberstes Umwelt- und Klimaschutz - und beschreibt zehn "Wins" für die Menschen und den Planeten

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Unterschreibe den Aufruf "Abrüsten statt Aufrüsten"

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her. Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten. Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

aufruf_abruesten_frieden-und-zukunftswerkstatt.pdf
Web_Zeitung-ABRÜSTEN-STATT-AUFRÜSTEN_November-2018.pdf